
Rainer Lagemanns motivierende Upselling-Techniken,
optimiert für Reservierung & Hotel Rezeption
der gehobenen Hotellerie:
Ein Paar checkt ein. Kein Drama, keine Beschwerde, keine Eile – einfach zwei Menschen, die sich ein paar besondere Tage gönnen wollen. Die Standardvariante: Meldeschein, Schlüsselkarte, „Wir wünschen einen schönen Aufenthalt." Ein Moment, der komplett unter Wert verkauft wird.
Die trainierte Version klingt so:
„Bevor ich Ihnen die Schlüssel gebe – es gibt da noch etwas, womit Sie den Aufenthalt aufwerten können."
Eine Pause. Neugier entsteht. „Unsere Junior Suiten sind bei unseren Gästen besonders beliebt – die sind eigentlich immer als Erstes weg. Heute habe ich zufällig noch eine frei, mit Blick auf die Berge. Der Unterschied wären 90 Euro die Nacht. Damit haben Sie morgens beim Aufwachen direkt diesen Blick, mehr Platz zum Ankommen, und der Aufenthalt bekommt nochmal eine ganz andere Note.
Wollen Sie sich das gönnen?" (Leichtes zustimmendes Kopfnicken der Rezeptionistin)
Kein Verkaufsdruck. Keine Rechtfertigung. Eine Einladung. Genau das unterscheidet ein Upselling-Training, das als Verkaufstrick ankommt, von einem, das als authentische Gastfreundschaft erlebt wird – für den Gast, für den Mitarbeiter, für Ihr Haus.
Die meisten Front Office Teams schöpfen ihr tatsächliches Potenzial nicht annähernd aus. Typische Muster:
Das Resultat:
Gäste verpassen ein besseres Erlebnis, und Ihr Haus verschenkt ein Umsatzpotenzial, das ohne zusätzliche Zimmer oder Marketingausgaben realisierbar wäre.
Reservierungsanfragen laufen heute größtenteils online – die telefonische Verkaufsberatung ist die Ausnahme geworden. Der Check-in-Moment am Tresen dagegen bleibt einer der letzten Live-Kontaktpunkte, an dem ein Mitarbeiter face-to-face verkaufen kann, bevor der Gast im Zimmer verschwindet. Genau hier setzt unsere Upselling-Schulung für die Rezeption an: dort, wo persönliche Wirkung noch den Unterschied macht.
Das Training arbeitet mit zehn wissenschaftlich abgesicherten Beeinflussungsmethoden für den Rezeptionsalltag. Kein graues Verkaufstraining, sondern konkrete Formulierungen fürs Tagesgeschäft:
AIDA, neu gedacht für den Tresen. Aufmerksamkeit durch eine offene, neugierig machende Einstiegsformulierung. Interesse durch das Andeuten von etwas Besonderem, ohne es sofort auszusprechen. Desire durch das Ausmalen des Erlebnisses. Aktion durch eine sanfte, offene Frage, die die Entscheidung beim Gast lässt.
Verknappung & Herdentrieb kombiniert. „Immer als Erstes weg" signalisiert zweierlei gleichzeitig: dass andere Gäste diese Kategorie bevorzugen und dass die Gelegenheit gerade jetzt begrenzt ist. Beide Mechanismen kennt jeder von Booking.com oder Amazon – am Tresen wirken sie genauso, nur persönlicher.
Sie-Orientierung statt Rechtfertigung. „Sie entscheiden, Sie wählen für sich" appelliert an die Entscheidungskompetenz des Gastes – statt sich für den Mehrpreis zu entschuldigen.
Kleinrechnen. 450 Euro für die Nacht wirken groß. 90 (Aufpreis) wirken klein. Wir gehen nur auf den Differenzpreis ein.
Verlustaversion, dosiert eingesetzt. Eine realistische Einschränkung der aktuellen Kategorie wird kurz benannt, dann sauber zum Erlebnis der höheren Kategorie übergeleitet – ohne das gebuchte Zimmer schlechtzureden.
Die Bestätigungs-Technik. Sobald sich der Gast entschieden hat, wird die Wahl noch einmal bekräftigt – idealerweise im Beisein der Begleitung, denn Bestätigung wirkt sozial verstärkt gleich doppelt.
Neben der Psychologie braucht es einen praktischen Ablaufrahmen, den jeder Mitarbeiter im Alltag anwenden kann – unabhängig von Tagesform oder Erfahrungslevel. Dafür haben wir die VIP-MOVE-Methode entwickelt:
VIP-MOVE ist der Rahmen, AIDA und die einzelnen Beeinflussungsprinzipien sind die Werkzeuge darin.
Nicht jeder Gast sagt Ja – und genau das ist ein eigener Trainingsschwerpunkt. Mitarbeiter lernen:
Das nimmt dem Team die Angst vor dem Gespräch und macht Ablehnung zu einem normalen, gut handhabbaren Teil des Alltags statt zu einem Grund, das Anbieten künftig zu vermeiden.
Bewährtestes Format: zwei Praxis-Sessions à 4–5 Stunden, direkt an der Rezeption statt im Schulungsraum.
Der häufigste Grund, warum Schulungsinvestitionen sich nicht auszahlen: Nach zwei Wochen ist der Alltagstrott zurück. Deshalb gehören zu jedem Training Nachhaltigkeits-Tools:
Format: 2 Praxis-Sessions à 4–5 Stunden, direkt an der Rezeption
Erwarteter Zusatzumsatz: Je nach Sternekategorie, Zimmerzahl und Auslastung 5.000–10.000 € monatlich
Investition:
Faustregel: Die Investition entspricht rechnerisch etwa der Hälfte des antizipierten monatlichen Zusatzumsatzes – ROI in der Regel binnen 2 Wochen.
Was unterscheidet dieses Training von klassischen Verkaufsschulungen?
Klassische Trainings vermitteln auswendig gelernte Verkaufssätze. Dieses Training arbeitet mit der VIP-MOVE-Methode und wissenschaftlich abgesicherten Beeinflussungsprinzipien, die Mitarbeiter befähigen, in jeder Situation authentisch statt nach Schema F zu reagieren.
Warum liegt der Fokus auf Front Office statt Reservierung?
Reservierungsanfragen laufen heute überwiegend online. Der Check-in bleibt einer der letzten Momente mit direktem, persönlichem Verkaufskontakt – und damit der wirkungsvollste Ansatzpunkt für ein Upselling-Training in der Hotellerie.
Wie schnell rechnet sich ein Upselling-Training?
Erfahrungsgemäß amortisiert sich die Investition innerhalb von rund zwei Wochen, abhängig von Zimmerzahl, Kategorie und Auslastung.
Wirkt das nicht aufdringlich auf Gäste?
Nein, wenn es sauber ausgeführt wird. Entscheidend ist die Formulierung: Eine neugierig machende Einladung wirkt völlig anders als ein direktes Angebot. Genau darauf liegt im Training der Schwerpunkt.
Wie ist das Training aufgebaut?
Zwei Praxis-Sessions à 4–5 Stunden, direkt an der Rezeption statt im Schulungsraum, mit Video-Analyse und individuellem Trainer-Feedback.
Eignet sich das Training auch für nicht-muttersprachliche Mitarbeiter?
Ja. Die Methode basiert auf Wahrnehmung, Tonfall und Struktur – nicht auf auswendig gelernten Formulierungen.
Was passiert, wenn der Gast ablehnt?
Ablehnung ist ein eigener Trainingsschwerpunkt. Mitarbeiter lernen, souverän zu bleiben, sinnvolle Alternativen anzubieten und echte Kaufsignale von klaren Absagen zu unterscheiden.
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